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Anzeichen für einen Herzinfarkt: Schnelles Handeln ist wichtig

Anzeichen Herzinfarkt

Ein Herzinfarkt ist tückisch, denn er ist nicht immer sofort als solcher erkennbar. Auch sind die Anzeichen für einen Herzinfarkt bei Frauen und Männern unterschiedlich. Daher sollte man sehr genau beobachten, wie sich der Erkrankte verhält und welche Äußerungen er selber zu seinem Befinden machen kann. Kommt es zu einem Herzinfarkt, haben sich in den Arterien Kalkablagerungen gebildet. Die dadurch versteifen Blutgefäßwände werden immer brüchiger, zusätzlich lagern sich Blutplättchen ab, die das Gefäß schließlich verstopfen. Dieser Vorgang kann nur wenige Minuten oder Stunden dauern.

Die Anzeichen für Herzinfarkt richtig deuten

Ein Herzinfarkt kommt selten plötzlich, fast immer schickt er Vorboten.
Oft werden die ersten Anzeichen des Herzinfarktes nicht als solche wahrgenommen. Dadurch verstreicht wichtige Zeit und die Überlebenschance sinkt. Vorboten für Herzinfarkt sind Übelkeit, Schwindelgefühle aber auch unspezifische Bauchschmerzen. Die ersten Anzeichen eines Herzinfarkts können sich schon viele Wochen vorher ankündigen. Oft werden diese Symptome falsch eingeschätzt. Man vermutet dahinter beispielsweise eine Grippe oder Probleme mit dem Verdauungstrakt. Besonders stark gefährdet sind Männer und Frauen über 50 Jahren. Doch auch bei jüngeren Menschen besteht das Risiko für einen Herzinfarkt, wenn sie übergewichtig sind, rauchen, an Diabetes leiden, hohem Blutdruck oder einen hohen Cholesterinspiegel haben.

Anzeichen für Herzinfarkt – bei Männern und Frauen unterschiedlich

Kündigt sich bei Frauen ein Herzinfarkt an, zeigen sie häufig Beschwerden wie Schmerzen im Oberbauch und im Rücken, sie leiden unter Atemnot und einem Druckgefühl im Brustkorb, begleitet von Übelkeit und Erbrechen. Diese Anzeichen ähneln zum Teil einer Angina Pectoris. Diese eher untypischen Anzeichen eines Herzinfarkts können auch im Ruhezustand auftreten. Vielfach missdeuten Frauen die ersten Symptome eines Herzinfarkts sogar als Magenverstimmung.
Ein akuter Infarkt äußert sich fast immer durch andauernde Schmerzen im Brustkorb, die in Arme, Bauch und Schulterblätter ausstrahlen. Häufig sind auch Brennen im Brustkorb und Schmerzen in Hals und Oberbauch festzustellen.

Akuter Herzinfarkt – sofort den Notarzt verständigen

Typisch für einen akuten Herzinfarkt ist ein massives Engegefühl im Herzbereich. Häufig tritt ein starker Schmerz auf, der von einem Brennen begeleitet wird. Der Patient hat im akuten Fall kalten Schweiß im Gesicht und kalte, feuchte Hände. Er wird von Todesangst befallen. Der Kreislauf bricht zusammen, es kommt nicht selten zu Bewusstlosigkeit.

Egal, wie unklar die Symptome sind, sobald heftige Schmerzen im Brustkorb länger als fünf Minuten anhalten, sollte man sofort den Notarzt verständigen. Das gilt auch für Schmerzen im Brustkorb, die man in dieser Intensität niemals vorher gespürt hat. Die Anzeichen für Herzinfarkt können sehr variieren, daher sollte man im Zweifelsfall immer die 112 wählen und keinesfalls sollte man den Patienten selbst ins Krankenhaus transportieren.

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Die ersten Anzeichen Herzinfarkt ernst nehmen

Anzeichen Herzinfarkt

Er ist eine der am meisten gefürchteten Krankheiten der Bevölkerung: Der Herzinfarkt. Das plötzliche Stehenbleiben des körpereigenen Motors bereitet dem Menschen große Angst und das nicht ohne Grund, immerhin kann der Herzinfarkt unbehandelt ein tödliches Ende nehmen. Ein Herzinfarkt ist ein akut auftretendes Ereignis, das entsteht, wenn der Herzmuskel infolge einer plötzlich auftretenden Blutarmut (Ischämie) nicht mehr korrekt arbeiten kann. Dies geschieht in der Regel durch Einwirken eines Thrombus bzw. Embolus, also durch ein gelöstes, in den Blutkreislauf gelangtes Blutgerinnsel. Verengte Gefäße, zum Beispiel bei fortgeschrittenem Alter, begünstigen die Krankheitsentstehung.

Die Herzinfarkt-Symptome

Die Symptome des Herzinfarktes sind laut landläufiger Meinung eindeutig und sofort zu erkennen. Die linke Brust schmerzt, der Arm ist in Mitleidenschaft gezogen, man hat Todesangst, eventuell auch Atemnot, ist kaltschweißig und nimmt das Geschehen als Notfall wahr. Das kann der Fall sein, muss es aber nicht. Häufig läuft bei Männern ein Herzinfarkt tatsächlich so ab. Insbesondere bei Frauen kann ein Herzinfarkt sich aber auch durch Rücken- oder Zahnschmerzen äußern, durch allgemeines Unwohlsein und Übelkeit. Oft wird hier nicht gleich an einen Herzinfarkt gedacht, was die Prognose verschlechtern kann!

Der Herzinfarkt kann auch stumm erfolgen

Bei manchen Vorerkrankungen, zum Beispiel bei Diabetikern, kann es zum sogenannten “stillen Infarkt” oder “stummen Infarkt” kommen. Hier haben verschiedene krankheitsbedingte Vorgänge das individuelle Schmerzempfinden eventuell verändert, der Infarkt wird gar nicht wahrgenommen und erst zufällig beim EKG entdeckt oder endet unbemerkt tödlich. Wie ein Infarkt endet und ob die Überlebenschancen gut sind, hängt auch davon ab, wo der Infarkt sich abspielt (z. B. Hinterwandinfarkt, Seitenwandinfarkt) und natürlich davon, wie schnell dieses Akutereignis behandelt wird. Ein Herzinfarkt ist immer ein Notfall und erfordert sofortige notärztliche Maßnahmen! Rufen Sie im Verdachtsfall sofort einen Rettungswagen!

Vorboten des Herzinfarktes

Der Herzinfarkt schickt nicht selten einen Vorboten voran: Die Angina Pectoris. Die sogenannte “Brustenge” fühlt sich akut an wie ein Herzinfarkt, geht aber von selbst wieder vorbei und endet nicht tödlich. Sie kann den Herzinfarkt aber ankündigen. Wer häufig Angina Pectoris-Anfälle hat, ist unter Umständen gefährdet, einen Herzinfarkt zu erleiden! Die Angina Pectoris entsteht durch alterbedingt oder infolge von Übergewicht verengte Gefäße in Zusammenhang mit Belastung und/oder psychischem Stress. Auch sie sollte ernst genommen und ärztlich untersucht werden! So lässt sich das Infarktrisiko frühzeitig senken.

Was tun beim Herzinfarkt?

Zusammenfassend kann man sagen, dass Herzinfarktsymptome vielfältig sein können und dass ein geschulter Mediziner auch bei untypischen Symptomen an einen Infarkt denken wird. Es empfiehlt sich aber, auch selbst wachsam zu sein, seinen Körper zu beobachten und bei ungewöhnlichen Schmerzen einen Arzt aufzusuchen und nicht selbst den Helden spielen zu wollen.

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Anzeichen Herzinfarkt

Alle 2 Minuten ereignet sich in Deutschland ein Herzinfarkt und jeder Dritte stirbt daran, trotz der Anzeichen Herzinfarkt. Meistens deshalb, weil er nicht rechtzeitig ins Krankenhaus gekommen ist. Dabei sendet das kranke Herz im Vorfeld Signale aus, die an verschiedenen Körperstellen auftreten und die jeweils einzeln oder zusammen auftreten können. Das Fatale ist, dass sich jeder Herzinfarkt anders äußert.

Häufige Anzeichen für einen Herzinfarkt

Allgemein bekannt und besonders dramatisch ist eine drückende Enge im Brustkorb. Dazu empfindet der Betroffene Atemnot, Beklemmung und Todesangst. In diesem Zusammenhang sprechen Ärzte oft vom „Vernichtungsschmerz“.
Schmerzen im oberen Bauchraum und in den linken Arm ausstrahlende Schmerzen sind Symptome, genauso wie Beschwerden im oberen Rücken, zwischen die Schulterblätter bis in den Nacken hinein. Im Kopfbereich sind ein vom Herzen aufwärts ausstrahlender Schmerz in den Kiefer, plötzlicher kalter Schweiß auf der Stirn, ziehende Schmerzen oder sogar Übelkeit und Erbrechen ebenfalls mögliche Anzeichen für einen Herzinfarkt.
Nicht alle Anzeichen Herzinfarkt werden richtig zugeordnet. Dennoch sind sie allesamt sehr ernst zu nehmende körperliche Signale, die unverzüglich medizinisch abgeklärt werden müssen.

Andere Anzeichen Herzinfarkt bei Frauen

Bei Männern und Frauen treten unterschiedliche Symptome auf. Frauen bemerken statt in der Brust oder im linken Arm zuerst Schmerzen im Hals oder im oberen Bauchraum. So wird der Infarkt oft nicht erkannt.
Jeder zweite Herzinfarkt zeigt sich anders als erwartet.
Frauen meinen, bei Atemnot sei der Blutdruck zu hoch oder es läge an den Bronchien. Schmerzen im rechten Arm, Rückenschmerzen oder Übelkeit sind Anzeichen für einen Herzinfarkt, die vermehrt bei Frauen auftreten.
Richtig ist, dass Frauenherzen anders schlagen, weil die Arterien mehr gewunden sind, ihr Durchmesser und die Flächen kleiner sind und häufiger zu Rissen neigen.
Auch die EKGs sind unterschiedlich aussagekräftig. Bei Frauen sind Bluttests umso wichtiger, dennoch kommen sie durchschnittlich eine halbe Stunde später ins Krankenhaus als männliche Infarktpatienten.

Anzeichen für einen”stummen”Herzinfarkt

Routinemäßige Untersuchungen, meist verbunden mit EKG, Blutuntersuchung und Blutdruckmessung, führen nicht immer zur Erkennung des Herzinfarkts. Dies betrifft fast ein Drittel aller Infarkte, das Herz leidet gewissermaßen leise, ein sogenannter „stummer Infarkt“ ist eingetreten. Davon sind oft ältere Menschen, Diabetiker, Polyneuropathie-Patienten und Frauen betroffen.
Wer plötzlich unter Schweißausbrüchen, Übelkeit, Sehstörungen, Kollapsneigung und verminderter Belastbarkeit leidet, sollte unbedingt einen Arzt aufsuchen.

Der Herzinfarkt entsteht, wenn Teile des Herzmuskels absterben, weil sie nicht in erforderlichem Maße durchblutet und weil krankhafte Verengungen mit Blutgerinnseln verstopft sind. In der Akutphase treten häufig gefährliche Herzrhythmusstörungen auf, die zu Herzkammerflimmern und zum plötzlichen Herztod führen können.
Jeder Herzinfarkt bedeutet Lebensgefahr. Bei Anzeichen Herzinfarkt muss sofort gehandelt und der Rettungsdienst informiert werden.

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Anzeichen Herzinfarkt

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Viele Menschen unterschätzen die Gefahren eines Herzinfarktes und nehmen die Anzeichen für einen Herzinfarkt nicht wahr. Deutschlandweit erleiden etwa 300.000 Menschen jährlich einen Infarkt und die Hälfte der Personen versterben daran.

Anzeichen für einen Herzinfarkt und Entstehung

Ein Herzinfarkt entsteht dadurch, dass infolge einer Arteriosklerose, d.h. der Verkalkung von Arterien, wichtige Blutgefäße verengt werden. Dadurch werden die sonst starren Wände dieser Gefäße nach und nach brüchiger und es lagern sich Blutplättchen an. In der Folge verstopfen diese Plättchen das Gefäß und der Herzmuskel stirbt ab. Dies kann innerhalb weniger Minuten der Fall sein, aber auch mehrere Stunden dauern.
Umso wichtiger ist es, die Anzeichen für einen Herzinfarkt frühzeitig zu bemerken um schnellstmöglich handeln zu können.

In etwa 90 Prozent aller Fälle macht sich der Herzinfarkt durch ein starkes Druck- und Schmerzgefühl im Brustkorb bemerkbar. Der Schmerz liegt direkt hinter dem Brustbein. Sehr häufig sind auch Schmerzen in der linken Schulter. Dies ist bei etwa 55 Prozent der Patienten ein Symptom. An Schmerzen in der linken Brust und im linken Arm leiden etwa die Hälfte der Herzinfarktpatienten. Auch Schmerzen in der rechten Schulter, im Unterkiefer und im Bauchraum können Anzeichen eines Herzinfarktes sein. Hinzu kommen bei vielen Menschen auch kalter Schweiß, starke Übelkeit und ein Vernichtungsgefühl.

Eher unspezifische Anzeichen wie Übelkeit, Schmerzen im Oberbauch, Luftnot und Erbrechen treten vermehrt bei Frauen auf.

Bei einzelnen Anzeichen eines Herzinfarktes zum Arzt

Einige Symptome des Herzinfarktes können schon Wochen vorher auftreten. Eine Atemnot bei psychischer oder körperlicher Belastung und ein Druckgefühl im Brustkorb verschwinden zwar oftmals von allein wieder, können aber trotzdem bereits Hinweise auf eine Gefährdung sein.
Besonders gefährdet sind Frauen im Alter von 60 bis 70 und Männer im Alter von 50 bis 60 Jahren. Aber auch bei zu hohen Cholesterinwerten, Bluthochdruck, Diabetes, Rauchern und Übergewichtigen besteht ein erhöhtes Risiko.

Wer zu den Risikogruppen gehört und sich im entsprechenden Alter befindet, sollte sich auch schon bei einzeln auftretenden Anzeichen sicherheitshalber zu einem Arzt begeben, auch wenn diese Beschwerden oftmals von selbst wieder vergehen. Zudem steht Personen ab dem 35. Lebensjahr ein Vorsorge-Check jährlich zur Verfügung, welcher von den Krankenkassen gezahlt wird und unbedingt genutzt werden sollte.

Massnahmen, damit keine Anzeichen eines Herzinfarktes entstehen
Um sich vor einem Herzinfarkt zu schützen, ist es wichtig den Kreislauf in Schwung zu halten, um Gefäßverschlüssen vorzubeugen. Besonders empfehlenswert sind leichtes Jogging, wandern, schwimmen und Rad fahren. Ärzte können hier mit einem auf die persönlichen Belastungsgrenzen abgestimmten Training helfen. Gesundes Essen mit wenig Salz, viel Gemüse und Obst, Olivenöl und wenig Alkohol helfen ebenfalls, um den Anzeichen eines Herzinfarktes vorzubeugen.

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